
Wohlfühlen durch richtiges Lüften.
Das Klima in Ihrer Wohnung ist abhängig von der Feuchte und Temperatur in den jeweiligen Räumen: Schlaf-, Wohnräume, Küche und Bad. Die vorhandene Feuchte sollte am Entstehungsort und während bzw. unmittelbar nach ihrer Entstehung „weggelüftet“ werden.
Woher kommt die Feuchte?
Die meiste Feuchte verursachen wir selbst z.B. beim Duschen, Baden, Wäschetrocknen und Kochen. Aber auch durch Atmen und Schwitzen. So „verdunstet“ ein Mensch jede Nacht etwa einen Liter. Eine weitere Feuchtequelle sind Zimmerpflanzen: praktisch das gesamte Gießwasser kommt letztendlich in die Raumluft. Daneben erhöhen Aquarien und Zimmerspringbrunnen die Luftfeuchte. In einem 3-Personen-Haushalt summieren sich alle Feuchtequellen auf täglich etwa 6 bis 8 Liter.
- Stoß- und Querlüften Beim Stoßlüften wird der Fensterflügel für 10–15 min. weit geöffnet und danach wieder geschlossen (Innentüren bleiben geschlossen). In diesem Zeitraum hat sich die Luft eines Raumes erneuert. Beim Querlüften wird ebenfalls der Fensterflügel für 10–15 min. wie beim Stoßlüften weit geöffnet, gleichzeitig werden aber auch die Fensterflügel bzw. Balkon-/Terassentüren auf der gegenüberliegenden Hausseite weit geöffnet, so dass ein Durchzug entstehen kann (Innentüren werden geöffnet).
- Vermeiden Sie ständig angekippte Fenster Sie erhöhen den Energieverbrauch und Ihre Heizkosten drastisch, wenn Fenster über längere Zeit oder immer angekippt bleiben. Also lüften Sie besser nach Bedarf; ein nachts im Schlaf- oder Kinderzimmer angekipptes Fenster ist tagsüber zu schließen.
- Lüften Sie die Räume abhängig von deren Funktion und Nutzung Küche/Bad: In diesen Räumen kann kurzzeitig sehr viel Feuchte entstehen, z.B. beim Duschen, Baden, Essenkochen und auch beim Wischen von gefliesten Fußböden. Lüften Sie diese „Feuchtespitzen“ unmittelbar weg. Öffnen sie nach dem Duschen oder nach dem Kochen ein Fenster, um intensiv durchzulüften. Schlafräume: Wenn Sie bei angekipptem Fenster schlafen, kann die feuchte Atemluft sofort entweichen. Bleibt das Fenster nachts geschlossen, sollten Sie nach dem Aufstehen mit weit geöffnetem Fenster lüften (Stoßlüftung).
- Wäschetrocknen am besten in gut gelüfteten Kellerräumen
Ein „Lüftungsmuffel“ begünstigt den Pilzbefall bspw. an Tapete, Wand, Fensterabdichtung, hinter den Möbeln und am Teppich. Schützen Sie sich vor unliebsamer Feuchtigkeit durch gezielte Raumbelüftung.





